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Tischtennisbeläge mit Frischklebeeffekt

Neue Tischtennisbeläge – wegen Frischklebeverbot

Für viele Spieler beginnt ab dem 1.September entweder eine Zeit des Leidens oder eine Zeit der Neuentdeckungen. Denn mit dem ab September in Kraft tretenden Frischklebeverbot der ITTF, ist ein Behandeln, das heißt ein Frischkleben, von Tischtennis Belägen verboten. Gemeint ist dabei, das Frischkleben mit Kleber die toxische Lösungsmittel enthalten. Es besteht zwar die Möglichkeit weiterhin mit Kleber auf Wasserbasis (ohne Lösungsmittel) zu kleben, jedoch handelt es sich dabei nicht um einen eigentlichen Frischkleber der den Tischtennisbelag weicher und vor allem schneller macht.


Um den Verlust des Frischklebens auszugleichen, entwickelte die Tischtennisindustrie in den letzten Monaten eine Vielzahl von Belägen mit so genanntem integriertem Frischklebeeffekt. Dabei soll der Spieler einen Belag erhalten der sich genauso wie ein frisch geklebter Belage spielt, aber nie in Berührung mit einem Frischkleber kam und nur einmal auf den Schläger geklebt wird.

Es ist sehr schwer einen geeigneten Belag mit integriertem Frischklebeeffekt zu finden, da die Entwicklung dieser Beläge noch nicht so weit ist, dass der Effekt des anscheinend frischgeklebten Belages lange aufrecht erhalten werden kann. Meistens verschwindet der Effekt bereits nach 2- 3 Monaten, wodurch der Belag nicht mehr verwendbar ist, da er einfach zu langsam wird. Weiterhin sind die Beläge oftmals einfach zu schnell und unkontrolliert, so dass jegliche Lust am Tischtennisspiel verloren geht.

Somit muss die Industrie auf diesem Gebiet noch Erfahrung sammeln und mit besseren Entwicklungen auf dem Markt erscheinen. Viele Spieler stellen aber auch ihr Spiel komplett um, da sie sich ein Spiel ohne Frischkleber nicht mehr vorstellen können. So benutzen sie jetzt Materialien wie Noppen oder Anti- Beläge.

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