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Frischklebeverbot von Tischtennisbelägen

Frischkleben nicht mehr erlaubt

Tischtennis, eine der vielfältigsten und interessantesten Randsportarten steht vor einer großen Wandlung. Zu der neuen Spielsaison, das heißt ab September, ist das Frischkleben von Belägen komplett verboten! Der Grund für diesen Beschluss durch den Deutschen Tischtennis Bund liegt in den meist toxischen Lösungsmitteln, die sich im Kleber befinden. Beim Öffnen der Kleberdose verflüchtigen sich diese Stoffe und können so über die Atemwege des Menschen in den Körper gelangen und diesen schädigen. Der Auslöser dafür, das sich der DTTB und die ITTF mit dem Verbot des Frischklebens beschäftigten, war der Tod eines Spielers, bedingt dadurch das er die flüchtigen Lösungsmittel eines Frischklebers über einen längeren Zeitraum einatmete. Offiziell tritt das Klebeverbot am 1.September 2008 in Kraft. Aber bereits zum jetzigen Zeitpunkt haben sich die meisten Spieler umgestellt und verzichten auf das Frischkleben.


Meist Angriffsspieler leiden unter dem Verbot

Der Vorteil des Frischklebens ist, oder war, dass der Schwamm unterhalb des Belages weicher und damit der Katapulteffekt größer wird. Somit spielt sich der Belag schneller und verschafft demjenigen Spieler einen Vorteil, zumindest aus der Sicht der Geschwindigkeit und Rotation des geschlagenen Balles, gegenüber dem der nicht klebt.

Das kommende Verbot des Frischklebens, stürzt viele Spieler in eine tiefe Krise. Diejenigen, die sich auf das Frischkleben eingestellt haben, haben große Probleme „ihr Spiel“ auf normale nicht frisch geklebte Beläge umzustellen. Mittlerweile aber bringt der Tischtennismarkt neue Beläge hervor. Durch neue Technologien ist es gelungen, Beläge zu entwickeln, die einen so genannten Frischklebeeffekt bereits beinhalten und einem frisch geklebten Belag in nichts nachstehen sollen. Inwieweit sich diese Beläge auf dem Markt etablieren, wird sich in Zukunft zeigen.