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Tennissaiten

Tennissaiten für Tennisschläger

Für die Bespannung eines Tennisschlägers gibt grundsätzlich zwei Alternativen: die Kunststoffsaite und die Darmsaite. Beide Materialien biete sowohl Vor- als auch Nachteile. Bei der Wahl zwischen Kunst oder Natur sind die individuellen Bedürfnisse des Spielers entscheidend.


Saiten aus Naturdarm erlauben ein besseres Ballgefühl und eignen sich besser für professionelle Spieler. Testversuche haben ergeben, dass sich Darmsaiten, im Vergleich zu Kunststoffsaiten, bereits bei der Hälfte der Aufprallenergie um ein Prozent dehnen.

Kunst oder Natursaiten

Die gilt speziell bei Schlägern mit einer Schlagfläche von 470 Quadratzentimetern, da bei ihnen die punktgenaue Reaktionsfähigkeit der Saite besonders gefragt ist. Eine Naturdarmsaite gewährleistet diese Anforderung durch ihren nicht verklebten, multifilamenten, verdrillten Aufbau, was ihr unerreichte Elastizität und Spannungsstabilität verleiht.

Der Vorteil, den Saiten aus synthetischen Kunststoffen, wie Polyester, gegenüber natürlichen Materialien bieten, ist ihre längere Lebensdauer, was bedeutet, dass die Bespannung weniger schnell erneuert werden muss und ihre nahezu vollkommene Unempfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüssen. Auch sind die Kosten für Kunstfasersaiten geringer als die für Natursaiten, sodass gerade Spieler in ihren Anfänge gern zur Kunststoffbespannung greifen.

Für fortgeschrittene Amateurspieler hat die Tennisindustrie multifile Tennissaiten entwickelt. Sie kommen in ihrem Aufbau Darmsaiten sehr nahe, sind arm schonend, allerdings nicht ganz preiswert. Eine andere Möglichkeit in dieser Kategorie sind synthetische Darmsaiten mit monofilem Kern, der von Ummantelungen umgeben ist. Durch die steigende Anzahl der Ummantelungen wird der Verlust an Spannkraft des Schlägers verringert.

Weitere Tennisausrüstung:

Tennisbälle

Tennisschläger

Tennistaschen

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