Die ITF (International Tennis Federation) gibt sehr viele Maße vor, die ein Ball erfüllen muss, um sich überhaupt Tennisball nennen zu dürfen. Zum Beispiel die nahtlose Außenhaut und dass die Farbe immer weiß oder gelb sein muss. Doch alle diese Regeln hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.
Grundsätzlich gibt es aber eigentlich nur zwei Arten von Tennisbällen. Bälle mit Druck und Bälle ohne Druck. Bei den unter Druck stehenden Bällen wird die Gummiblase mit einem ungefährlichen Gas gefüllt und damit ein Überdruck erzeugt. Das erhöht die Sprungeigenschaft des Balls. Allerdings verliert dieser Ball auch Gas, egal ob damit gespielt wird oder nicht. Damit dies nicht schon vor dem Verkauf geschieht, werden Gasgefüllte Bälle in unter Druck stehenden Behältern verkauft, die den gleichen Druck aufweisen wie die Bälle.
Bei den drucklosen Bällen befindet sich im Innern nur Luft, da die Gummihälften einfach zusammengesetzt werden. Bei diesen Bällen wird die Sprungeigenschaft durch die Gummidicke bestimmt. Da diese Bälle erst ausgetauscht werden müssen, wenn der Filz abgenutzt ist, sind sie wesentlich länger haltbar als die gasgefüllten Bälle.
Im Profisport werden allerdings nur die druckgefüllten Bälle benutzt, da die Drucklosen nach einigen Spielen ihre Eigenschaften verändern. Doch für den Hobbybereich ist dies nicht wirklich von Wichtigkeit, da die Abweichungen nur minimal sind.