Im Zusammenhang mit Inlineskates gibt es spezielle Geräte, die aufgrund ihres Aufbaus und ihrer Verwendung als Speedskates bezeichnet werden. Im Unterschied zum Inlineskate ist beim Speedskate auf den niedrigeren Laufschuh, der eine gute Passform besitzen muss, zu achten. Der Laufschuh sollte nur bis zum Fußknöchel reichen, da er sonst beim Laufen hinderlich ist und ein Sicherheitsrisiko darstellt.
Ein guter Tipp für die Auswahl der Schuhverschlüsse ist der Kauf von Schuhen mit einer Schnallenvariante. Der Verschluss durch Schnürsenkel ist dann anzuraten, wenn der Fuß fest und eng im Schuh sitzen soll. Ein
besonderer Schwerpunkt beim Speedskate, begründet durch die außerordentlich hohe Fahrbelastung, liegt auf der Laufschiene, welche die Basis für die Aufnahme der Rollen darstellt. Diese sollte unbedingt aus einem stabilen, belastungsfähigen und leichten Material angefertigt sein. Metallverwendungen, wie beispielsweise Aluminium oder Magnesium, eignen sich hierzu besonders gut.
Die Anzahl der Rollen beim Speedskate weicht vom Inlineskate ab. Es werden bis zu sechs Rollen an der Schiene montiert. Diese sind für das spezielle Fahrverhalten unter enormen Geschwindigkeiten und extremen Kurvenbelastungen hervorragend geeignet. Meist werden Speedskates mit fünf Rollen gehandelt.
Neben den genannten Aspekten ist bei der Anschaffung von Speedskates die Entscheidung für das richtige Kugellager für die Laufrollen ganz entscheidend. Eine Wahl der so genannten Vollkeramiklager soll an dieser Stelle empfohlen werden. Sie bestechen durch ihre Belastbarkeit, Langlebigkeit und ihr leichtes Gewicht. Vollkeramikkugellager besitzen eine Rostfreiheit, geringe Wartungsansprüche und garantieren einen extrem leichten Speedskatelauf. Der Preis für ein Vollkeramiklager liegt in der Regel so um die dreißig Euro.