Inlineskating ist nicht nur eine angesagte Trendsportart, sondern auch eine gesunde Möglichkeit, sich fit zu halten. Ähnlich dem herkömmlichen Rollschuhfahren bewegt man sich dabei auf mit unter einem speziellen Schuh befestigten Rollen fort. Der Unterschied besteht allerdings in der Anordnung der Rollen am Schuh: waren sie beim Rollschuh noch in einem Viereck verteilt (zwei vorne und zwei hinten), so liegen sie beim Inliner in einer Reihe hintereinander.
Daher stammt auch der Name des Sportgeräts: Inline bedeutet auf Englisch “in einer Linie” oder “aufgereiht”. Somit ist das Inlineskating von der Anforderung an die Körperbalance in etwa mit dem Schlittschuhfahren vergleichbar. Natürlich gibt es auch hier verschiedene Modellvarianten: so genannte Speed Skates besitzen nicht 4, sondern 5 Rollen unterm Schuh, mit denen man ein noch höheres Tempo erreichen kann. Allen gemeinsam ist aber der zusätzliche Stopper, meist am rechten Schuh.
Gegen Stürze sollte man sich mit Hand-, Ellbogen und Knieschonern schützen, auf größeren Sportveranstaltungen ist mittlerweile sogar ein Helm Pflicht. Inliner fahren an der frischen Luft ist nicht nur gesund, sondern es macht Spaß. Eine geeignete Strecke lässt sich meist schnell finden – hier sind asphaltierte und gut gefegte Wege ideal. Fahren
können Sie allein oder in der Gruppe. Beim Inlineskating ist man wie beim Joggen nicht an Öffnungszeiten oder besonders große Materialbeschaffung gebunden.
Die Fortbewegungsgeschwindigkeit und die zurücklegbaren Distanzen beim Inlineskating sind enorm: ein geübter Fahrer kann bald Geschwindigkeiten von 15 – 20 km/h erreichen. Allerdings sollte man bei schnellem Fahren immer gut auf die Umgebung achten, ähnlich wie beim Fahrrad- oder Autofahren. Besonders Anfänger sind vor Stürzen nicht gefeit. Also besonders am zu Beginn eine größere Vorsicht walten lassen und nicht übermütig werden.